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Virtuelle Stadtführung |
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| Die Geschichte von Blut, Schweiß und Tränen. |
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Salz ist lebensnotwendig. Allein die Muskulatur, der Herzschlag, Blut, Schweiß und Tränen bezeugen die essentielle Bedeutung dieses kleinen Körnchens. Wir schwimmen neun Monate vor unserer Geburt in einer Salzlösung und Salz durchzieht unser gesamtes Dasein, unsere Sprache, unsere Eßgewohnheiten, selbst unsere Lebensanschauung. So alltäglich und selbstverständlich dieser „normale“ Stoff für uns heute geworden ist, so spektakulär ist seine Geschichte.
Es ist eine Story, die sich über Jahrtausende erstreckt und ganz eng mit der Geschichte der Festspielstadt – nomen est omen verknüpft ist. Seit 4000 Jahren wird in der unmittelbaren Umgebung der Stadt Salzburg ohne Unterlass Salz gewonnen. Und die Salzach, wie könnte es auch anders sein, war über Jahrhunderte hinweg einer der wichtigsten Handelswege für das „weiße“ Gold der Berge. So klein und unscheinbar dieses Mineral auch sein mag, es war, da nicht jedes Land über reiche Vorkommen verfügte, für manche Länder eine wahre Goldgrube.
Herrscher und Staaten vergrößerten ihren Reichtum mit der Ausbeutung der Salzbergwerke. Und mit dem Salzhandel. Das weiße Gold wurde zum politischen Instrument und zur ertragreichen Steuerquelle.
Und so bildet auch das Salz, das die Erzbischöfe so trefflich zu vermarkten wussten, eine jener Säulen, auf denen der heutige Wohlstand und die Pracht der Mozartstadt ruhen.
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